Gemeinsam und nicht einsam
erstellt am: 27. Oktober 2011
Im Alter verleben Menschen die letzten Jahre ihres Lebens oft alleine, weil entweder der Partner schon verstorben ist, man sich getrennt hat oder weil man Zeit seines Lebens alleinstehend war. Da man aber nach dem Ende des Berufslebens schnell in Einsamkeit verfällt, wenn man keinen geregelten Tagesablauf und Kollegen mehr um sich herum hat, muss man sich auch um genügend Gesellschaft im Privatleben kümmern. Und wie könnte das besser gehen, als mit Gleichgesinnten in einer WG zu wohnen und so ein Stück Familie um sich herum aufzubauen?
Selbstbestimmter Alltag
Schon Studenten und junge Leute schätzen das Leben in einer Wohngemeinschaft: Man heute Leute um sich herum, wenn einem danach ist und man Gesellschaft braucht, genauso kann man sich aber zurückziehen in sein eigenes Nest, wenn man gerade Ruhe braucht und einem nicht nach Unterhaltung oder Aktivitäten ist. Genau so können sich auch Menschen ab 50 oder 60 Jahren zu einer WG zusammenschließen, die die gleichen Vorzüge wie die einer Studenten-WG vereint. Meist hat dann zwar jeder ein kleines Appartement und nicht nur ein 10-Quadratmeter-Zimmer für sich, doch was es auch in der WG 50+ gibt, ist eine gemeinsame Küche, ein Gemeinschaftsraum, manchmal auch noch ein Kunst- oder Musikzimmer sowie ein Stück im Grünen, das für alle zugänglich ist.
Gemeinsame Aktivitäten
So gesellen sich auch die Bewohner einer Senioren-WG zum gemeinsamen Kochen zusammen oder aber bestellen sich gemeinsam Essen auf Rädern, sofern sie nicht mehr selbst in der Lage sind, täglich Mahlzeiten zuzubereiten. Gegessen wird dennoch zusammen und das ist für viele Senioren schon viel wert, schließlich halten Gespräche auch jung und vermitteln gemeinsame Speisen ein Gefühl von Vertrautheit und Familie. Neben dem gemeinsamen Essen werden aber auch oft Spiele- oder Musikabende veranstaltet, man geht mal zusammen ins Theater oder ins Schwimmbad und kümmert sich auch gemeinsam um anstehende Anschaffungen wie beispielsweise einen Treppenlift, wenn ein oder mehrere Besucher nicht mehr so gut zu Fuß sind. Dann entscheidet nicht einer über alle, sondern dann zieht die gesamte WG los und unternimmt eine Treppenlift Probefahrt! Das vereint dann wiederum Aktivität, Spaß und Notwendigkeit miteinander und demonstriert die Solidarität der anderen Bewohner, sich für ihre Mitbewohner zu interessieren und sich um ihr Wohl und ihre Gesundheit zu kümmern. Und wer weiß, vielleicht nutzen auch die anderen Bewohner bald hin und wieder den Treppenlift und ersparen sich so mühsame Strapazen, sofern der Treppenlift erst einmal im WG- Treppenhaus eingebaut ist.
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Schlagwörter: Treppenlift


